Eine gestreifte Tigerkatze sitzt vor einer leuchtenden Landschaft zwischen Koma, Erwachen und einem neuen Lebensweg.

Die Tigerkatze hat einen Platz gefunden

Die Tigerkatze hat einen Platz gefunden

Die Tigerkatze hat einen Platz in diesem Universum. Einen eigenen Platz, mit eigenen Gedanken, eigenen Gefühlen und einem starken Willen zum Leben. Doch lange Zeit konnte sie diesen Platz nicht so einnehmen, wie sie es eigentlich wollte. In ihrer Geschichte steht die Zeit vom 11. September 2001 bis zum 16. Juni 2026 deshalb sinnbildlich für ein sehr langes Koma. Es ist ein Zustand zwischen Dasein und wirklichem Leben: Die Tigerkatze war vorhanden, doch vieles von dem, was zu ihr gehörte, konnte nicht frei nach außen treten. Wünsche blieben liegen, Möglichkeiten wurden nicht genutzt, Wege konnten nicht gegangen werden und manche Entscheidungen wurden von Umständen bestimmt, auf die sie selbst kaum Einfluss hatte.

Fast fünfundzwanzig Jahre sind eine lange Zeit. Während sich die Welt veränderte, Menschen kamen und gingen und ganze Lebensabschnitte vorbeizogen, blieb die Tigerkatze in diesem besonderen Zwischenraum. Trotzdem verschwand sie nicht. Etwas in ihr blieb wach. Vielleicht war es Erinnerung, vielleicht Hoffnung, vielleicht einfach dieser kleine, hartnäckige Lebenswille, der sagte: Ich bin noch da. Genau dieser Lebenswille ist wichtig, denn ein Koma bedeutet in dieser Geschichte nicht das Ende. Es bezeichnet eine lange Phase, in der die Tigerkatze ihre Kraft nicht vollständig einsetzen konnte.

Ein leuchtender Regenbogen spannt sich über einen tiefblauen Sternenhimmel mit Mondsichel, Milchstraße und lila Wolken.
Ein farbiger Regenbogen spannt sich über den nächtlichen Himmel, begleitet …

Am 16. Juni 2026 beginnt deshalb ein neuer Abschnitt. Die Tigerkatze wacht gewissermaßen wieder auf. Doch nach einer so langen Zeit springt niemand einfach auf und macht dort weiter, wo alles aufgehört hat. Zunächst braucht es Ruhe, Pflege und Orientierung. Die Tigerkatze muss wieder lernen, ihre Umgebung wahrzunehmen, ihrer eigenen Kraft zu vertrauen und herauszufinden, was sie heute überhaupt möchte. Manche Dinge funktionieren sofort, andere müssen langsam wieder aufgebaut werden.

Inzwischen hat sie gute Pflege bekommen. Sie konnte sich ausruhen, Kraft sammeln und ihre Fähigkeiten Stück für Stück zurückholen. Dabei geht es nicht darum, die vergangenen Jahre auszulöschen. Sie gehören zu ihrer Geschichte. Aber sie müssen nicht bestimmen, wie die Zukunft aussieht. Heute sitzt die Tigerkatze nicht mehr nur am Rand ihres eigenen Lebens. Sie richtet sich wieder auf, schaut sich um und prüft aufmerksam, wo sie gebraucht wird. Ihre Energie kehrt zurück, ihre Neugier ist wieder da und auch ihr Wille, selbst mitzuentscheiden, wird stärker. Die Tigerkatze hat ihren Platz im Universum nicht verloren. Nach langer Erholung und guter Pflege ist sie wieder einsatzbereit. Und diesmal möchte sie nicht nur existieren – sie möchte leben. 

Nach langer Erholung und guter Pflege ist sie wieder einsatzbereit. Und diesmal möchte sie nicht nur existieren – sie möchte leben. Du willst ihr Deine Meinung mitteilen? Dann kannst Du ihr hier eine Nachricht zukommen lassen!