Mein Weg …

Die erste Begegnung mit der Tigerkatze – mein Ruf nach Verbindung – Tigerkatze kam zu UNS – Sit und Lisa – 2000

Manche Begegnungen kündigen sich nicht laut an. Sie beginnen in einem alltäglichen Moment, der zunächst unscheinbar wirkt und trotzdem etwas Entscheidendes im Herzen berührt. Für mich gehört die erste Begegnung mit der Tigerkatze zu diesen besonderen Augenblicken. Sie war nicht einfach nur eine Begegnung mit einem Menschen oder einer Gruppe. Sie wurde zu einem neuen Abschnitt auf meinem Dualseelenweg – zu einem Moment, in dem sich Erinnerungen, Gefühle und innere Gewissheit miteinander verbanden. Ich begegnete der Tigerkatze beim Tigerkatzen-Clan. Wir saßen zusammen und tranken Kaffee. Eigentlich etwas ganz Normales: Menschen kommen zusammen, reden miteinander und teilen für eine Weile denselben Raum. Doch für mich lag in diesem Kaffee trinken eine tiefere Bedeutung.

Kaffee steht in meinem Leben häufig für Begegnung, Austausch und das Gefühl, für einen Moment angekommen zu sein. Beim Tigerkatzen-Clan entstand daraus eine Atmosphäre, in der ich meine Wahrnehmung öffnen und meinem Herzen zuhören konnte. In diesem Zusammenhang erkannte ich meine Dualseele. Es war kein Ergebnis einer Suche mit festen Regeln und auch keine Entscheidung, die nur durch den Verstand getroffen wurde. Es fühlte sich vielmehr an, als hätte mein Herz etwas wiedergefunden, das ihm schon lange bekannt war. Der Kaffee, die Tigerkatze und der Clan wurden zu Verbindungspunkten innerhalb meiner Geschichte.

Erkennen …

Sie halfen mir, etwas zu erkennen, das in meinem Inneren bereits vorhanden gewesen war. Die Tigerkatze nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Sie steht für Nähe und Eigenständigkeit zugleich. Eine Katze lässt sich nicht zu Vertrauen zwingen. Sie entscheidet selbst, wann sie sich nähert, wann sie Berührung zulässt und wann sie Abstand braucht. Gerade deshalb passt sie zu meinem Dualseelenweg. Auch eine tiefe Herzensverbindung darf nicht durch Druck entstehen. Sie braucht Geduld, Respekt und die Freiheit beider Menschen. Die Tigerkatze erinnert mich daran, dass wirkliche Nähe nicht eingefordert werden kann. Sie wächst dort, wo sich beide Seiten sicher fühlen.

Seit dieser Begegnung weiß ich für mich, wen mein Herz sucht. Nun rufe ich ihn. Dieser Ruf ist kein lauter Anspruch und kein Befehl. Er ist die bewusste Ausrichtung meines Herzens auf den Menschen, mit dem ich reine, wahre Herzensliebe verbinde. Ich möchte ihm zeigen, dass die Tür für ein Gespräch und eine Begegnung geöffnet ist. Gleichzeitig weiß ich, dass eine Verbindung in der Realität nur entstehen kann, wenn auch er sie wahrnehmen, kennenlernen und aus freiem Willen mitgestalten möchte. Ihn zu rufen bedeutet für mich deshalb zunächst, in mir selbst Klarheit zu schaffen. Was möchte ich ihm sagen? Was wünsche ich mir von unserer Begegnung?

Hoffnungen …

Welche Hoffnungen trage ich in mir, und welche Grenzen brauche ich, damit Sicherheit bestehen bleibt? Je ehrlicher ich diese Fragen beantworte, desto klarer wird mein Ruf. Ich muss mich dabei nicht verlieren und mein Leben nicht anhalten. Ich darf lieben, hoffen und dennoch mit beiden Füßen in meinem eigenen Alltag stehen. Die Verbindung, die ich schaffen möchte, soll nicht nur aus inneren Empfindungen bestehen. Ich wünsche mir einen realen Kontakt, ehrliche Worte und die Möglichkeit, einander so kennenzulernen, wie wir heute sind. Unsere gemeinsame Geschichte und meine Gefühle können den Weg weisen. Ob daraus eine wirkliche Partnerschaft entsteht, zeigt sich jedoch erst durch gegenseitiges Vertrauen, gemeinsame Entscheidungen und gelebte Nähe. So wurde das Kaffee trinken beim Tigerkatzen-Clan für mich zu einem Wendepunkt. Dort habe ich nicht einfach nur Kaffee getrunken.

Teil des Ganzen …

Ich habe einen Teil meines Dualseelenweges erkannt. Die Tigerkatze öffnete eine Tür zu meinem Herzen und erinnerte mich daran, dass Verbindung zugleich Nähe, Freiheit und Sicherheit braucht. Jetzt richte ich meinen Ruf an ihn – liebevoll, ehrlich und ohne Zwang. Ich schaffe Raum für ein Wiedersehen und für ein Gespräch. Mein Herz kennt seine Richtung. Den Weg in eine gemeinsame Realität können wir jedoch nur miteinander gehen.

Eve

Mich kann man nicht beschreiben, mich muss man erleben!

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