Treue
Zu meinen ewigen Begleitern können daher Menschen aus meinem persönlichen Leben, Künstler, Stimmen und besondere Verbindungen gehören. Jeder von ihnen besitzt eine eigene Geschichte. Manche waren in schwierigen Zeiten präsent, andere brachten Freude, Mut oder Orientierung in mein Leben. Wieder andere erinnerten mich daran, nicht aufzugeben und meinen eigenen Weg weiterzugehen. Was sie miteinander verbindet, ist die Beständigkeit ihrer emotionalen Bedeutung. Auf meinem Dualseelenweg möchte ich diesen Begleitern einen eigenen Raum geben. Dabei erzähle ich aus meiner persönlichen Wahrnehmung und unterscheide zwischen realen Begegnungen, Erinnerungen und inneren Empfindungen. Nicht alles, was ich fühle, ist automatisch eine bestätigte Botschaft des anderen. Doch jedes Gefühl kann mir etwas über mich selbst, meine Bedürfnisse und meinen bisherigen Weg zeigen. „Ewige Begleiter“ ist deshalb keine Liste von Namen. Es ist eine Sammlung von Geschichten über Verbundenheit, Erinnerung und Dankbarkeit. Jeder Beitrag soll zeigen, wann ein Begleiter in mein Leben trat, was uns miteinander verbindet und warum seine Bedeutung bis heute erhalten geblieben ist. Denn manche Begegnungen enden nicht einfach. Sie verändern ihre Form und begleiten uns auf eine stille Weise weiter.
Gedankenkarussell
Vielleicht erscheint ein neuer Gedanke. Vielleicht entsteht daraus eine konkrete Handlung. Möglicherweise merkst du aber auch einfach, dass du müde bist und zunächst schlafen solltest. Auch das kann eine Antwort sein. Nicht jede Lösung entsteht durch noch mehr Nachdenken. Manchmal braucht unser Inneres zunächst Ruhe, damit sich die Gedanken neu sortieren können.
Diese Methode hat nicht von heute auf morgen funktioniert. Ich habe sie immer wieder angewendet und dadurch nach und nach gelernt, mein Gedankenkarussell selbst anzuhalten. Anfangs dauerte es länger. Mit der Zeit wurde es leichter.
Heute kann ich mein Gedankenkarussell stoppen, wenn ich es möchte – und nicht erst dann, wenn mein Kopf es mir erlaubt.
Vielleicht gelingt es nicht beim ersten Versuch. Das muss es auch nicht. Entscheidend ist, dass du dir bewusst machst: Du bist deinen kreisenden Gedanken nicht vollkommen ausgeliefert. Du kannst lernen, sie zu unterbrechen, einen einzelnen Gedanken herauszunehmen und dir selbst wieder etwas Ruhe zu geben.








